Bemerkungen

Bild: Gefangenenlager Camp Delta in Guantánamo

Bemerkungen: 1903 Guantanamo-Bucht von den Vereinigten Staaten 🇺🇸 von Kuba 🇨🇺 für 2.000 US-Dollar in Goldmünzen gepachtet und Bau einer Marinebasis[1] – 1934 Vertrag bestätigt, dieser beinhaltet u. a. freien Zugang durch die Bucht für Kuba und seine Handelspartner, Pacht auf 4.085 US-Dollar pro Jahr erhöht, Schließung der Basis nur möglich, wenn beide Vertragsparteien zustimmen oder die Vereinigten Staaten 🇺🇸 die Basis aufgeben[2] – 1959 nach kubanischer Revolution kubanisches Territorium zum Sperrgebiet (off-limits) für US-Militärs und Angehörige deklariert und Zahlung der Pacht zuletzt von Kuba 🇨🇺 akzeptiert[3] – 1962 Angehörige der US-Militärs und zivile Angestellte während der Kuba-Krise (Cuba Missile Crisis) kurzfristig in die Vereinigten Staaten 🇺🇸 ausgeflogen[4] – 1991 Unterkunft und humanitäre Hilfe für 34.000 haitianische Flüchtlinge 🇭🇹 nach Putsch[5] – 1994-1995 Unterkunft und humanitäre Hilfe für mehr als 55.000 haitianische 🇭🇹 und kubanische 🇨🇺 Bootsflüchtlinge (boat people/balseros) in einer Zeltstadt (Operation Sea Signal), Angehörige und zivile Angestellte aus Platzgründen ausgeflogen[6] – 1996 und 1997 Unterkunft für in die Vereinigte Staaten 🇺🇸 geschmuggelte Chinesen (Operation Marathon und Operation Present Haven)[7] – 2002 Einrichtung eines Internierungslagers (Guantanamo Bay detention camp) für über 750 inhaftierte ausländische ungesetzliche Kombattanten aus dem Krieg gegen den Terror, da Inhaftierung nicht auf US-Boden, keine Gerichtsbarkeit der US-(Zivil-)Gerichte[8] – 2009 US-Präsident OBAMA unterschreibt Dekret zur Schließung der Internierungslagers innerhalb eines Jahres, aber nicht umsetzbar[9] – 2010 Logistikdrehkreuz für Erdbebenhilfe auf Haiti 🇭🇹 (Operation Unified Response)[10] – 2018 weiterhin 40 Inhaftierte[11] – Camps 1 bis 3 Kapazität für 718 Häftlinge, Camp 4 für 10, Camp 5 für 100 und Camp 6 für 175[12]

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Bildquelle/n:

Bemerkungen

Bild: leckende Agent Orange-Fässer auf der Johnston-Insel ca. 1973
Bild: JACADS-Verbrennungsanlage für chemische Kampfstoffe auf der Johnston-Insel vor 2002

Bemerkungen: 1936-1964 Expansion der Johnston-Insel von 0,19 auf 2,41 km², Sand-Insel von 0,04 auf 0,09 km² und Aufschüttung zweier neuer Inseln: Akua (North Island) 0,10 km² und Hikina (East Island) 0,07 km² (Karte s. Fläche)[1] – 1958 und 1962 Abschussrampe und Testgebiet für 12 Atombomben (s. Atombombentests in der Nähe der Johnston-Insel) – 1971-2000 Johnston-Insel Lagerstätte für chemische Kampfstoffe, u. a. von Okinanwa[2] – 1990-2000 Verbrennungsanlage für chemische Kampfstoffe (Johnston Atoll Chemical Agent Disposal System/JACADS) auf der Johnston-Insel, u. a. aus Deutschland und den Salomonen[3] – 2004 Dekontamination und Säuberung[4] – 2006 schwere Zerstörungen durch Hurrikan Ioke[5] – 2010 Schätzung der Abrissarbeiten aller Gebäude und Installationen auf 590,3 Mio. US-Dollar[6] – 2011 Designausschreibung „Open Architecture Challenge: [un]restricted access – from military space to civic space“ von Architecture for Humanity für die Installation einer Forschungsstation [Johnston Atoll Research Station (JARS)][7] – wird mit der Baker-Insel, Howland-Insel, Jarvis-Insel, Kingman-Riff, Palmyra Atoll und Wake Atoll als „entlegene Pazifische Inseln“ [Pacific Remote Island Areas (PRIAS)] zusammengefasst[8]

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Bemerkungen

Bemerkungen: 1996-2002 Ökotourismus-Touren der Midway Phoenix Corporation (MPC)[1] – 2003 Aufrechterhaltung der Einrichtungen durch Chugach McKinley Inc[2]– 2008 Tourismustouren durch die Oceanic Society[3] – 2011 starke Überschwemmungen durch Tsunami nach dem Tōhoku-Erdbeben vor der Küste Japans 🇯🇵[4] – 2012 Einschränkung der Atollbesuche[5] – 2013 laut USGS-Studie könnte das Midway Atoll in naher Zukunft unbewohnbar werden, da der steigende Meeresspiegel die Inseln immer häufiger überspülen wird[6]

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Bemerkungen

Bild: A C-17 Globemaster III nach der Evakuierung des Wake Atolls

Bemerkungen: 1974 Auffanglager für ca. 8.000 vietnamesische Flüchtlinge 🇻🇳 – 1974 bis 2004 Abschussbasis für 18 Raketen mit Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und Abfangraketen (s. Raketentests auf dem Wake Atoll)[1] –1987/1993/1994 von der nicht anerkannten Mikronation Königreich EnenKio (Kingdom EnenKio) beansprucht[2] – 1998 Pläne zur Umfunktionierung als Atommülllager (Kombination aus Produktions- und Wiederaufbereitungsanlage für Brennelemente) mit Lagerfläche auf einer künstlich angelegten Insel in der Lagune unter Federführung von U. S. Fuel and Security, Inc.[3] – 2006 alle 188 Bewohner vor Supertaifun Ioke evakuiert[4] – 2015 mehr als 125 Bewohner vor Taifun Halola evakuiert[5] – dient als Ausweichflughafen im Notfall und Stopover bei militärischen Transpazifik-Flügen[6] – wird mit der Baker-Insel, Howland-Insel, Jarvis-Insel, Johnston Atoll, Kingman-Riff und Palmyra Atoll als „entlegene Pazifische Inseln“ [Pacific Remote Island Areas (PRIAS)] zusammengefasst[7]

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Bemerkungen

Karte: Besucherkarte Palmyra Atoll

Bemerkungen: 1995 Gesetzesentwurf von Elton GALLEGLY (R-Calif.), dem Vorsitzenden des Unterkommitees für Resourcen verantwortlich für einheimische Amerikaner und Insuläre Angelegenheiten, zur Inklusion von Palmyra in das Territorium von Hawaiʻi, welcher aber nicht angenommen wird[1] –2000 FULLARD-LEO-Brüder Leslie Vincent, Dudley und Ainsley aus Honolulu verkaufen das Atoll für 30 Mio. US-$ an den US-Naturschutzbund [The Nature Conservancy (TNC)][2] – 2001 etwa die Hälfte der Atollfläche (und umliegende Gewässer 1.949 km²) an die US-Tierschutzbehörde [U. S. Fish and Wildlife Service (USFWS)] weiterveräußert – 2005 Installation einer Forschungsstation zur Erforschung von Klimaveränderungen, eindringender Spezies, Schadstoffe und anderen globalen Umweltbedrohungen[3] mit Unterstützung der Gordon- und Betty-Moore-Stiftung ( Gordon and Betty Moore Foundation)[4] – 2015 Umsetzung eines Erneuerbare Energie-Projektes und Installation von 385 Solarpanels, eines Solar-Heißwassersystem und eines Deep cycle-Batteriesystem zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen[5] – sanfter Tourismus mit bis zu 30 Wanderern bzw. Kayakfahrern zeitgleich ist erlaubt[6] – so genannte „Ausgeschlossene Gebiete des Palmyra Atolls“ (Palmyra Atoll Excluded Areas) (491,50 km²) umfassen den westlichen Teil der Westlagune (West Lagoon), den südöstlichen Teil der Westlagune (West Lagoon), die nordöstliche Seite der Westlagune (West Lagoon), den nordöstlichen Teil der Quail-Insel (Black Lagoon), ein Verklappungsgebiet für militärische Sprengstoffe vor der Küste (490,99 km²), zwei auf Grund gelaufene Schiffe im Kanal, das Gebiet des Tidenhubs auf der Aviation-Insel und den südlichen Teil der Westlagune (West Lagoon)[7] – wird mit der Baker-Insel, Howland-Insel, Jarvis-Insel, Johnston Atoll, Kingman-Riff und Wake Atoll als „entlegene Pazifische Inseln“ [Pacific Remote Island Areas (PRIAS)] zusammengefasst[8]

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Bemerkungen

Bemerkung: 2006 Swains Atoll von Tokelau 🇹🇰 beansprucht (Anspruch in neuem Verfassungsentwurf manifestiert)[1] – 2007 Swains soll bei Amerikanisch-Samoa 🇦🇸 bleiben[2] – 2012 Swains versucht, den Status zu den Vereinigten Staaten 🇺🇸 definieren[3] – 2014 Stimmrecht für nicht-stimmberechtigten Delegierten von Swains im Repräsentantenhaus von Amerikanisch-Samoa abgelehnt[4]

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Bemerkungen

Bemerkungen: 1997 Protest gegen die Namensänderung von „West-Samoa“ in „Samoa“ 🇼🇸[1] – 2006 Swains von Tokelau 🇹🇰 beansprucht (Anspruch in neuem Verfassungsentwurf manifestiert)[2] – 2009 Land mit dem weltweit größten Anteil an Übergewichtigen der Gesamtbevölkerung: 93,5% (zum Vergleich: Vereinigte Staaten 🇺🇸 66,7%)[3] – 2009 Zerstörungen durch ein Erdbeben der Stärke 8,0 und einem daraus resultierenden Tsunami[4] – 2012 Ruf nach mehr Unabhängigkeit und Diskussionen über möglichen Statusänderungen[5] – 2019 EU 🇪🇺 führt Amerikanisch-Samoa auf der Schwarzen Liste von nicht-kooperativen Drittstaaten für Steuerzwecke[6]

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Bemerkungen

Bemerkungen: 2017 schwere Zerstörungen durch Hurrikans Irma und Maria[1] – 2019 EU 🇪🇺 führt die Amerikanischen Jungfern-Inseln auf der Schwarzen Liste von nicht-kooperativen Drittstaaten für Steuerzwecke[2]

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